OpenVPN-Konfiguration für das RBI-Netz

Kernelkonfiguration

Zur Verwendung von OpenVPN benöten Sie einen einen Linuxkernel, der den tun-Treiber enthält. Die meisten Distributionen liefern bereits einen solchen mit, so dass Sie erst einmal in dieser Reihenfolge überprüfen sollten, ob es vorhanden ist:

  1. Gibt grep tun_net_open /proc/kallsyms eine Zeile aus? Wenn ja, ist das Modul bereits geladen oder fest in den Kernel eincompiliert. Damit wären bereits alle Voraussetzungen erfüllt.
  2. Gibt modprobe tun eine Fehlermeldung aus? Wenn nicht, ist das Modul installiert.
  3. Benutzen Sie ein devfs, und existiert ein Device /dev/net/tun? Wenn ja, ist das Modul installiert.
  4. Steht in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei, also meist eine /boot/config* oder /proc/config.gz nach Entpacken, die Zeiile CONFIG_TUN=m oder CONFIG_TUN=y? Wenn ja, ist das Modul installiert.

Hat sich herausgestellt, dass das Modul nicht installiert ist, müssen Sie Ihren Kernel neu kompilieren (was Sie dann höchstwahrscheinlich ohnehin bereits einmal getan haben, denn die fertigen Kernels der bekannten Distributionen enthalten das Modul schon). Bei der Konfiguration (make menuconfig) achten Sie darauf, dass unter Device Drivers/Networking support/Network device support der Treiber Universal TUN/TAP device driver support auf Y oder M steht, denn das ist genau der Treiber, den OpenVPN braucht.

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